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Thema: Mobbing in sozialen Berufen...

  1. #26
    cora1234
    Gast

    Standard AW: Mobbing in sozialen Berufen...

    @findefuchs: Arbeitest du in einer Kita?


    Vom sozialen Bereich erwarte ich loyale Mitarbeiter, die wissen, dass sie nicht Gott sind und die auch Fehler haben dürfen und Mensch sind. Natürlich so, dass sie noch arbeiten können. Ein Drogenjunkie in der Suchtberatungsstelle bringt ja auch keinen weiter.

    Auch kommt es auf die Zusammensetzung an. Ein Haufen von Frauen und weibliche Chefs, sind meist das Aus (ehe man dort angefangen hat zu arbeiten).

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  3. #27
    Deliverance
    Gast

    Standard AW: Mobbing in sozialen Berufen...

    Zitat Zitat von xEclipse Beitrag anzeigen
    Wie kommst du zu dem Entschluss? Du stellst ja als eine Tatsachenbehauptung auf.
    Also ich kenne soziale Berufe, wo eine Hohlbirne irgendwie eine Fehlbesetzung wäre.

    Ich kann nicht beurteilen ob in sozialen Berufen mehr gemobbt wird. Vorstellen kann ich es mir aber irgendwie nicht, allerdings sehr wohl, dass es dort einen besonders üblen Beigeschmack bekommt, wie hier auch schon angemerkt wurde.
    Ich arbeite selbst seit Jahren im sozialen Bereich, in unterschiedlichen Stellen - mit Menschen, die sich an minderjährigen Klienten sexuell vergangen haben (absoluter menschlicher Sondermüll, was anderes kann ich dazu echt nicht sagen!!!), mit Menschen, die in der Kita Kinder geschlagen & getreten haben, die Kinder zwangsgefüttert haben, die Mitarbeiterinnen wegen ihrer Sexualität und dem äußeren Erscheinungsbild mobben, die alte Menschen um Kleingeld erleichtern (ja, dass geht für mich auch nicht!), mit Menschen, die während der Arbeitszeit koksen, usw. usw.
    Die Liste könnte ich endlos fortsetzen.
    Mit großer Verantwortung und viel Freiraum (wer kontrolliert mich denn, wenn ich mit der dementen Oma oder dem 3-jährigen Kind alleine bin?) kommen die gescheiterten Existenzen, die es beruflich nicht zu dem gebracht haben, was sie eigentlich erreichen wollten und lassen den Frust an denen aus, die sich nicht wehren können.

    Und das sind im besten Falle auch die Mitarbeiter.

    Im sozialen Bereichen ist es meiner Meinung nach einfacher, an einen Job zu kommen, da für manche Berufsgruppen kaum was an Wissen verlangt wird.

    Na ja, ich kann es mit gutem Gewissen als Tatsache darstellen - schwarze Schafe gibt es definitiv in jeder Branche, keine Frage.

    Und diese schwarzen Schafe machen es den gutmütigen, hart arbeitenden Menschen schwer, die Tag für Tag ihr Bestes für die Klienten geben.

    Ich liebe meinen Beruf, aber bei manchen Mitarbeitern graust es mir.

  4. #28
    xEclipse
    Gast

    Standard AW: Mobbing in sozialen Berufen...

    Ok, das ist wirklich menschlicher Sondermüll. Aber ich bin jetzt erstmal ein bisschen geschockt.

  5. #29
    Registriert Avatar von Findefuchs
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    Standard AW: Mobbing in sozialen Berufen...

    Nein, ich habe nicht in einem Kindergarten gearbeitet, aber auch in einem Bereich, wo die Frauenquote sehr hoch war. In meiner eigenen Abteilung waren es sogar nur Frauen. Deliverance glaube ich aufs Wort, dass einige sehr krasse Leute im sozialen Bereich ihr Unwesen treiben. Ich könnte da ähnliches erzählen, will es aber nicht, weil ich diesbezüglich etwas paranoid bin. Man weiß nie, wer mitliest. Aber dass mein oberster Chef mich am Schluss sexuell belästigt hat und dann dafür gesorgt hat, dass alle Seiten mich rausgemobbt haben, als ich nicht darauf eingegangen bin, ist auch sehr aussagekräftig.

    Ich habe auch selbst mitbekommen bei einer Kollegin, dass man sie bewusst mit einer falschen Aussage, die man dann bei der Chefetage als Wahrheit hingestellt hat, aus dem Betrieb regelrecht entsorgt hat. Sie war zwar unschuldig, ihr Image war dann so zerstört, dass sie freiwillig gekündigt hat. Und die, die hätten bezeugen können, dass das nicht stimmt, haben zu 99% den Mund gehalten.

    Wie diese Menschen sich noch im Spiegel ansehen oder in Ruhe schlafen können, ist mir ein großes Rätsel.

    Ich will auch gar nicht sagen, dass in anderen Branchen nicht solche Leute herumlaufen, auf keinen Fall. Aber ich denke, im sozialen Bereich sammeln sich bewusst zu viele Leute an, die ungut gestrickt sind und/oder in der freien Marktwirtschaft, bzw. anderweitigen Branchen keine Chance hätten. Und da es im sozialen Sektor um Menschen geht, fallen Fehlverhalten oder entsprechende charakterliche Schwächen und Problemfälle viel mehr ins Gewicht und mitunter viel mehr auf.

  6. #30
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    Standard AW: Mobbing in sozialen Berufen...

    Auch wenn das thema etwas älter ist muss ich paar Sachen losschreiben weil ich auch schon persönliche erfahrungen in diesem bereich sammeln musste.

    ich wurde schon in drei Einrichtungen rausgeekelt.

    in einem FSJ war ich leider in eine gruppe von mitarbeitern gekommen die als ober-arschloch gruppe betitelt wurde von den anderen gruppen dieser einrichtung. der großteil aller mitarbeiter in anderen gruppen waren nett gewesen, bis auf 3 personen, es mag zwar vl nicht jeder super gut gearbeitet haben oder das beste professionelle wissen gehabt haben. jedoch waren die mitarbeiter in meiner gruppe nur darauf aus andere leute schlecht zu reden, sich über fsjler, praktikantinnen und andere Arbeitskollegen lustig zu machen. besonders die praktikantin in unserer gruppe war eine hexe ohne gleichen, hat lügen erzählt, sich bei den vorgesetzten eingeschleimt wenn sie über ihre noten geredet hat und wenn es möglich ist so wenig wie möglich gearbeitet, lieber die jungen fsjler die pflegearbeit machen lassen und über ne stunde pause machen am tag (rauchen ist ja okay aber man muss es nicht übertreiben, wenn man doch eher für die klienten da sein sollte). ich hab nur später erfahren das die in zwei einrichtungen rausgeflogen ist wo sie später gearbeitet hat, zum glück gibt es doch sowas wie karma denke ich mir. zumindestens in diesem fall.

    dann war ich in einer einrichtung über längere zeit gewesen und wurde am ende rausgemobbt. in dieser einrichtung konnten sich die mitarbeiter aus dem spätdienst alles heraus nehmen was sie wollten, und wer mit der chefin während der arbeitszeit ein bierchen trinkt, oder mit den anderen kollegen mehrmals die woche, war natürlich viel besser geeignet für den job als mitarbeiter die sich lieber um die klienten kümmern. andere personen waren ja unkollegial, egoistisch und wurden madig geredet.
    es gab keine fairen aushandlungen zwischen mitarbeitern, man hat halt eher dem geglaubt mit dem man besser befreundet war. diese personen durften sich wie im sauladen verhalten. an fachkräften war man ja nicht wirklich interessiert, lieber leute die am privatleben der mitarbeiter interessiert sind. zudem wurde auf übelste art und weiße über das klientel gelässtert bis sich die balken biegen.

    und dann hatte ich noch einen chef gehabt, der gerne große töne spuckt, aber in wirklichkeit klein mit hut ist. es wird nur über andere leute geschimpft und gesagt wie scheiße und dumm jeder andere mitarbeiter dieses trägers ist. aber selber garnichts gebacken bekommen ... es haben sich schon angehörige und außenstehende über diesen vorgesetzten beschwert, aber die chefin interessiert das nicht, ist dumm und blauäugig und will lieber ihm vertrauen als den mitarbeitern wie sie sagte .... einfach lachhaft und naiv ....
    aber gut man muss ja seine unfähigkeit verstecken und auf andere mit finger zeigen! so wirds doch besser !
    zudem werden leute die sich krankmelden und unentschuldigt fehlen befördert! und diese person war nicht wirklich krank gewesen ....

    was mir bis jetzt aufgefallen ist warum solche leute mobben:

    - diese personen sind ICH zentriert und wollen die aufmerksamkeit ihrer mitarbeiter. wenn man sich lieber mit dem klientel beschäftigt hat man es bei so komischen vorgesetzten verkaggt. ich rede gerne mit allen mitarbeitern und vorgesetzten solange ich merke das diese ihr Herz auf dem rechten fleck haben ... habe aber schon viele negativ beispiele erlebt. generell sollte dies auch kein problem sein wenn man als team die selben ziele verfolgt ...

    - diese menschen lieben es ihre macht auszuspielen, egal ob gegenüber klienten oder mitarbeitern. wenn es nicht nach ihren Vorstellungen läuft geraten sie in innere panik und suchen die fehler bei anderen weil es der einfachste weg ist für sie ihre eigene unfähigkeit nicht gegenüber anderen zu zeigen. die "schwächeren" zu unterdrücken und mit ihren emotionen zu spielen hilft ihnen ihre niederen ziele zu erreichen.

    - viele mitarbeiter verlieren sich in den falschen freundschaften, die aus gruppenzwang entstehen. am ende hat jeder die selbe meinung weil sich keiner mehr traut seine eigene meinung zu sagen. deswegen sagt dann auch jeder mitarbeiter B ist scheiße und klient C ist eklig und dumm.

    - und am aller wichtigsten: die falschen personen in den fürhungspositionen! oft sind die personen die nicht kommunizieren wollen, der wahrheit nicht entgegen blicken wollen, für strukturelle probleme verantwortlich sind, menschen die mit sich selber total unzufrieden sind und selber kaum halt in ihrem leben haben und menschen die sich selber nur besser da stellen wollen als sie wirklich sind!

    wichtig ist aber für alle betroffenen personen, dass man sich nicht unter kriegen lassen darf. es gibt genug einrichtungen die nicht so assoziale sind wie die in den betroffende gemobbt werden.
    ebenso muss man auch auf seine innere stimme, sein gefühl horchen. wenn man weiß das die mitarbeiter und vorgesetzten falsch sind stimmt das meistens auch. dennoch auch jedem eine 2te chance geben ... es sei denn die person hat gewisse grenzen erheblich übertreten ~

    ich bin auf weitere Beiträge hier gespannt also im sinne von Erlebnissen was ihr schon alle erlebt habt im "sozialen" bereich.

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