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Thema: Sehr mich nur noch am Abgrund ... eigentlich kommt nur noch Suizid in Frage

  1. #1
    KannUndWillNichtMehr
    Gast

    Standard Sehr mich nur noch am Abgrund ... eigentlich kommt nur noch Suizid in Frage

    Hallo zusammen!

    Ich muss mich einfach mal irgendwo auslassen, weil ich einfach nicht mehr kann und auch nicht mehr will.

    Ein wenig über mich:
    Ich bin 34 und gelernter Elektriker ... weil ich das aber nicht mehr ausüben konnte (aus gesundheitlichen Gründen) ließ ich mich zum Softwareentwickler umschulen und das mache ich nun auch seit 7 Jahren.
    In diesem Jahre wagte ich den Schritt in die Selbsständigkeit und baue derzeit mein Unternehmen sukzessive auf. Um zu überleben, halte ich mich mit Freelancing über Wasser.
    Aufgrund einer schwierigen Kindheit bin ich heute Borderliner mit Narzisstischen Ausprägungen und einer bipolaren Persönlichkeitsstörung (diagnostiziert von einem Psychiater).

    Derzeit bin ich in einer Projektarbeit, wo alles schief läuft was nur schief laufen kann.
    Ich habe nicht das Gefühl gebraucht zu werden. Ich fühle mich deplaziert, weil ich zu wenig kann. Ich sehe mich nur noch als Hilfskraft und nicht als vollwertiges Mitglied des Teams, das seinen Teil beitragen kann.
    Jeden Tag in den Meetings erfinde ich irgendwas, was ich angeblich gemacht haben soll, nur um nicht sagen zu müssen "ich hab hier von nichts eine Ahnung".
    Muss dazu sagen, dass ich hier extrem ins kalte Wasser geschmissen wurde und es 0 Hilfestellung gab.

    Ich will, weil hier echt alles schief läuft und ich nichts mehr schaffe, nur noch weg. Ich habe in meinen 7 Jahren Softwareentwicklung sage und schreibe 10 verschiedene Firmen durch. Immer nur kurz hier und kurz da ... ein richtiger Job Hopper. Letztes Jahr waren es alleine 5 und bei einer Firma bin ich schon nach 3 Tagen wieder gegangen.
    Ich kann nicht mit anderen Menschen ... ich laufe gerne davon.

    Jetzt will ich wieder einfach davonlaufen. Ich sehe hier keine Chance mehr, etwas zu schaffen. Ich fühle mich einfach unnötig und als Ballast, der nur die gute Luft wegatmet.
    Durch diesen Umstand spinne ich mir jetzt viele verschiedene Szenarien im Kopf zusammen.
    Bin ich hier weg, habe ich kein Income, da ich auch keine Kunden für mein Unternehmen habe. Somit sind die Ersparnisse schnell weg und ich kann meine Firma zusperren.
    Also wieder Angestellter werden, wo mich aber niemand mehr nehmen wird, weil ich zu wenig kann (ich habe nur einen Lehrabschluss als Entwickler und damit hast du KEINE Chance gegen jemanden der zumindest ein Studium auf Bachelor Niveau hat).
    Somit bliebe nur noch arbeiten gehen in irgendwelchen Idiotenjobs für 5€/h. Die kann ich aber auch nicht machen, weil das meistens Knochenjobs sind und da spielt mein Körper nicht mehr mit (ich hab z.B. eine Hebebeschränkung von 1.5kg).

    In Rente gehen mit 34 wird auch nicht gehen ... zumal ich ja trotzdem arbeiten gehen will.

    Zusammengefasst endet jedes erdenkliche Szenario für mich schlecht. Mir bleibt nur noch der Ausweg, aus dem 6ten Stock zu springen oder mich am Abend mit 3 Packungen Schlafpulver weg zu räumen. Da isses mir auch egal, dass ich eine Ehefrau hinterlassen würde. Was ich auch extrem schrecklich finde.
    Nicht das Denken an meine Hinterbliebenen hindert mich am Suizid ... einzig, dass ich zu feige dafür bin.

    Ich weiß nicht mehr weiter und wollte mich einfach nur mal auskotzen.
    An meiner eigentlich für mich ausweglosen Situation ändert das aber nix ...

    Ich kann einfach nicht mehr ... und ich will nicht mehr leben.

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  3. #2
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    Standard AW: Sehr mich nur noch am Abgrund ... eigentlich kommt nur noch Suizid in Frage

    Kein beruflicher misserfolg rechtfertigt einen Suizid. Denke mal daran, was duu schönes im Leben hast und liste es auf. Überwiegt nicht privates Glück den Ärger im Job? Mache heute noch einen termin beim hausarzt aus und lasse dich zu einem Therapeuten überweisen. Alles Gute. Man arbeitet, um zu leben, man lebt nciht, um zu arbeiten. der Job ist nur ein teil deines Lebens.

  4. #3
    Gast
    Gast

    Standard AW: Sehr mich nur noch am Abgrund ... eigentlich kommt nur noch Suizid in Frage

    Hi

    Erstmal, es gibt immer einen Ausweg und Suizid wäre meiner Meinung nach nur eine Lösung wenn du terminal krank wärst und permanente Schmerzen hättest. Für alles andere gibt es Hilfe!

    Für deine Jobsituation gibt es verschiedene Ansätze. Entweder du machst weiter wie bisher und hälst die Fassade aufrecht, die dir den Schlaf raubt und dich fertig macht, bis das Projekt eben rum ist und sich etwas anderes bietet.
    Oder du kneifst die Arschbacken zusammen, sprichst mit deinem Vorgesetzten über die aktuelle Situation, wie du dich fühlst, wo du denkst dass es hängt und machst mal ein paar Vorschläge für Lösungen.
    Denn einfach hinsetzen, Angst haben und hoffen dass die Lösung vom Chef kommt, sieht nicht gut aus. Wenn du hingegen Eigeninitiative zeigst, die Probleme identifizierst und mit dem Anspruch ein vollwertiges, leistungsbringendes Mitglied des Teams zu sein, über Lösungen nachdenkst (Weiterqualifikation, Veränderung der Arbeitsaufgaben ....) und damit zu deinem Team gehst, kann es sein (kommt auch aufs Team an) dass du Hilfe kriegst. Aber du entlastest dadurch erstmal deine Psyche, denn die Versteckerei ist anstrengender als die, zeitlich limitierten, Folgen, wenn du mit offenen Karten spielst.
    Und was wäre schlimmer? Du kommst selbst aus der Defensive, zeigst offen deine Probleme (musst nicht beichten, dass du nur gelogen hast in den Meetings) und kriegst Hilfe ODER wirst gefeuert, was ich nicht hoffe, aber kannst dann wieder durchatmen, dich sammeln und neu starten (es gibt sicher wieder Chancen wo du arbeiten kannst).
    Oder du spielst das Schmierentheater weiter, fliegst vielleicht irgendwann auf, weil die Leistung nicht dem entspricht was du erzählst oder du lieferst nicht das ab was gebraucht wird, oder du klappst einfach zusammen weil die Angst vor dem Erwischtwerden immer mehr wird. DAnn stehst du echt in der Defensive und musst dich den Folgen stellen, als auch den Fragen: Warum hast du gelogen? Wieso hast du nicht im Hilfe gebeten? Wie hast du gedacht läuft das weiter bis zum Projektende? etc. Und darauf eine Antwort zu finden ist schwerer, als wenn du jetzt, mit Angst im Bauch, grummeldem Magen etc, offen und ehrlich zeigst wo der Hase im Pfeffer ist. Denn anderen gehts auch mal so wie dir.

    Und zum Thema wie weiter, wenn du doch fliegst. Schau dich jetzt bereits nach neuen Projekten um. Wenn du eigenständig bist, dann solltest du ja sowieso etwas in der Zukunft an der Hand haben. Nutze das Network deiner jetzigen Arbeit und halte die Ohren nach neuen Optionen offen, rede mit Kollegen wegen neuer Chancen usw. Ansonsten überlege dir doch ein STudium zu machen. Da gibt es viele Optionen, sei es Dual, Fernstudium und und und. Im Zweifelsfall frag mal bei deiner Arbeitsagentur oder einem STudentenwerk in deiner Stadt wegen den Optionen auch zu Finanzierung etc.
    Und selbst wenn alles den Bach runter geht, ist Suizid keine Lösung. Du bist erst 34 und hast noch dein ganzes Leben vor dir. Rückschläge gehören dazu, und solange sie nicht lebensbedrohlich sind, ist alles zu bewältigen. Recherchier nach Stellen, wo du dir Infos holen kannst oder die dir bei aktuellen Fragen weiterhelfen können. Dazu gibts das Internet und auch EInrichtungen.

    Alles GUte und Kopf hoch!

  5. #4
    KannUndWillNichtMehr
    Gast

    Standard AW: Sehr mich nur noch am Abgrund ... eigentlich kommt nur noch Suizid in Frage

    Ich melde mich hier nochmal zurück.

    Natürlich habe ich mir die Kommentare durchgelesen.
    In Therapie war ich bereits ... mit dem Ergebnis, dass ich mich mit meiner Therapeutin zerstritten habe, weil ich keinen Sinn mehr in einer Therapie sah und auch nach wie vor nicht sehe. Wenn ich 1 Jahr lang jede Woche dafür löhne, dass mir eine Person 45 Minuten zuhört, wie meine Woche war, ohne die eigentliche "Krankheit" versuchen zu heilen, dann ist das für mich sinnlos.

    Leider ist es für mich so, dass der Job ein Teil des Lebens ist. Und ich arbeite sehr wohl um zu leben. Denn ohne Arbeit kann ich nicht leben, denn dann kann ich mir kein Dach über den Kopf leisten und auch nichts zu essen. Kein Job, kein Geld, kein Leben. Also eigentlich lebe ich, um zu arbeiten. Und das ist für mich sinnlos und ich sehe nur noch den Ausweg über den Suizid. Ich bin aber nach wie vor zu feige dazu.

    Die Probleme habe ich allesamt schon angesprochen. Es hat sich nicht wesentlich gebessert. Im Gegenteil. Ich sehe mich nur noch unfähig irgendetwas zu tun und ich bin nur noch antriebslos und demotiviert. Ich MUSS mich aber durchkämpfen, um Geld zu verdienen, denn ich bin ja Selbstständig und da gilt "No Work, No Income"
    Heute habe ich ein pers. Gespräch mit dem Projektleiter und ich gehe davon aus, dass er mich aus dem Projekt nehmen wird.
    Dann stehe ich vor dem Nichts, denn dann habe ich GAR KEIN income mehr.
    Weil die Vorwürfe kamen ich habe nicht um Hilfe gebeten. Das habe ich ... ich habe vom ersten Tag an nur irgendwelche Dokumente vorgekotzt bekommen getreu dem Motto "Da steht alles drin ... beim Rest kennt sich niemand aus"
    Aufgrund dessen habe ich mich bereits seit einem Monat nach Folgeprojekten umgesehen, oder versucht eigene Kunden zu gewinnen ... erfolglos. Und das mache ich auch an mir selbst fest ... weil ich einfach nix kann und wertlos bin, will mich niemand haben respektive buchen.

    Ein Studium habe ich bereits versucht ... neben der Arbeit (wo ich noch unselbstständig war). Das habe ich abgebrochen, weil ich es nicht geschafft habe. Der Stress war mir zu viel. Auch das hat mich psychisch fertig gemacht ... ich weiß, dass ich ein schlauer Kopf bin (laut Tests habe ich einen IQ von 156), aber trotzdem habe ich das nicht geschafft ... sofort wieder in die Depression gefallen, dass ich nix kann.
    Ich könnte mich natürlich auch NUR aufs Studium konzentrieren ... aber das geht nicht. Ich müsste dennoch arbeiten gehen, um mein Leben zu finanzieren.
    Halbtags geht nicht ... gibt es keine Stellen in meinem Beruf. Somit bliebe nur Vollzeit und da schaffe ich das Studium nebenbei einfach nicht.

    Es is alles zusammen einfach nur ein "Aber hier wäre doch eine Lösung ... geht aber nicht weil ..." Teufelskreis.

    Deswegen auch mein Denken:
    Egal welches Szenario ich mir überlege ... es endet immer damit, dass es keinen Ausweg gibt.

  6. #5
    Gast
    Gast

    Standard AW: Sehr mich nur noch am Abgrund ... eigentlich kommt nur noch Suizid in Frage

    Zitat Zitat von KannUndWillNichtMehr Beitrag anzeigen
    Ich melde mich hier nochmal zurück.

    Natürlich habe ich mir die Kommentare durchgelesen.
    In Therapie war ich bereits ... mit dem Ergebnis, dass ich mich mit meiner Therapeutin zerstritten habe, weil ich keinen Sinn mehr in einer Therapie sah und auch nach wie vor nicht sehe. Wenn ich 1 Jahr lang jede Woche dafür löhne, dass mir eine Person 45 Minuten zuhört, wie meine Woche war, ohne die eigentliche "Krankheit" versuchen zu heilen, dann ist das für mich sinnlos.

    Leider ist es für mich so, dass der Job ein Teil des Lebens ist. Und ich arbeite sehr wohl um zu leben. Denn ohne Arbeit kann ich nicht leben, denn dann kann ich mir kein Dach über den Kopf leisten und auch nichts zu essen. Kein Job, kein Geld, kein Leben. Also eigentlich lebe ich, um zu arbeiten. Und das ist für mich sinnlos und ich sehe nur noch den Ausweg über den Suizid. Ich bin aber nach wie vor zu feige dazu.

    Die Probleme habe ich allesamt schon angesprochen. Es hat sich nicht wesentlich gebessert. Im Gegenteil. Ich sehe mich nur noch unfähig irgendetwas zu tun und ich bin nur noch antriebslos und demotiviert. Ich MUSS mich aber durchkämpfen, um Geld zu verdienen, denn ich bin ja Selbstständig und da gilt "No Work, No Income"
    Heute habe ich ein pers. Gespräch mit dem Projektleiter und ich gehe davon aus, dass er mich aus dem Projekt nehmen wird.
    Dann stehe ich vor dem Nichts, denn dann habe ich GAR KEIN income mehr.
    Weil die Vorwürfe kamen ich habe nicht um Hilfe gebeten. Das habe ich ... ich habe vom ersten Tag an nur irgendwelche Dokumente vorgekotzt bekommen getreu dem Motto "Da steht alles drin ... beim Rest kennt sich niemand aus"
    Aufgrund dessen habe ich mich bereits seit einem Monat nach Folgeprojekten umgesehen, oder versucht eigene Kunden zu gewinnen ... erfolglos. Und das mache ich auch an mir selbst fest ... weil ich einfach nix kann und wertlos bin, will mich niemand haben respektive buchen.

    Ein Studium habe ich bereits versucht ... neben der Arbeit (wo ich noch unselbstständig war). Das habe ich abgebrochen, weil ich es nicht geschafft habe. Der Stress war mir zu viel. Auch das hat mich psychisch fertig gemacht ... ich weiß, dass ich ein schlauer Kopf bin (laut Tests habe ich einen IQ von 156), aber trotzdem habe ich das nicht geschafft ... sofort wieder in die Depression gefallen, dass ich nix kann.
    Ich könnte mich natürlich auch NUR aufs Studium konzentrieren ... aber das geht nicht. Ich müsste dennoch arbeiten gehen, um mein Leben zu finanzieren.
    Halbtags geht nicht ... gibt es keine Stellen in meinem Beruf. Somit bliebe nur Vollzeit und da schaffe ich das Studium nebenbei einfach nicht.

    Es is alles zusammen einfach nur ein "Aber hier wäre doch eine Lösung ... geht aber nicht weil ..." Teufelskreis.

    Deswegen auch mein Denken:
    Egal welches Szenario ich mir überlege ... es endet immer damit, dass es keinen Ausweg gibt.
    Du wirst gleichgestellt mit Schwerbehinderten und dann probiere aus mit weniger Druck zu arbeiten auf dem zweiten Arbeitsmarkt.
    Bestimmt könnte man Dich inbeinem Bfw als Kraft gebrauchen mit enrsprechender Bezahlung.

    Wenn du deinbLeben nicht zu ende lebst bestmöglich wird es im nächsten schwerer..

    knüpfe an das an was Du gut kannst und nimm dir auch mal eine auszeit.
    therapeuten sind unterschiedlich gut.
    versuche einen mann zu finden.

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