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Thema: Studiert und nicht studiert ? Zwei Klassen = Zwei Welten ?

  1. #1
    Ferdinand_P
    Gast

    Standard Studiert und nicht studiert ? Zwei Klassen = Zwei Welten ?

    Ich bin 29 jahre alt, Mittlere Reife, Ausbildung und arbeite in der Verwaltung eines kleineren Betriebs, sprich mache die ganze Korrespondenz, Büroorganisation usw... In letzter Zeit habe ich durch meine Freundin häufiger mit sogen. Akademikern zu tun, manche schreiben grade an Ihrer Masterthesis. Ich fühle mich in deren Umfeld nicht wohl, da mir mein Job im vergleich zu so hohen Sachen wie die im Studium machen total einfach vorkommt. Allein die Unterhaltungen teilweise darüber - ich verstehe manchmal kein Wort von demüber was da geredet wird. Meine Freundin meint dazu nur die wären eben was Höheres und wir würden halt immer Standard bleiben. Ist dem wirklich so? Muss man unbedingt studieren um einen ordentlichen Job zu machen bzw. hat die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung wirklich studiert ?

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  3. #2
    Registriert Avatar von Yukmaus
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    Standard AW: Studiert und nicht studiert ? Zwei Klassen = Zwei Welten ?

    Schwachsinn, Schwachsinn und nochmal Schwachsinn. Weder sind Akademiker "was höheres" in Zeiten, wo fast jeder studiert, noch kriegt man mit nem Studium automatisch einen supertollen Job noch kann man ohne Studium automatisch weniger.
    Am besten arbeitet ihr mal an eurer Selbstachtung, dann kommt auch alles weitere in Ordnung .
    Yukmaus, die bald 2 Diplome hat, und jedem Handwerker ehrfürchtig gegenübertritt (Sanitärinstallation ist einfach Hexenwerk!)

  4. Für den Beitrag danken: beihempelsuntermsofa, Landkaffee, Vesna123

  5. #3
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    Standard AW: Studiert und nicht studiert ? Zwei Klassen = Zwei Welten ?

    Wer über seine Diplom/Masterarbeit spricht, redet fast immer Fachchinesisch. Im Studium spezialisiert man sich und die Themen von Abschlussarbeiten sind in der Regel so speziell, dass das kaum jemand Außenstehendes versteht. Deshalb müsst Ihr euch also keine Gedanken machen.

    Grundsätzlich steht bei sowas immer die Frage: Hat man selber einen Beruf, den man mag? Wenn ja, ist egal, was Andere tun. Wenn man durch solche Begegnungen aber merkt, dass man selber doch ganz gern etwas Anderes tun würde, wäre es gut, zu überlegen, wie man tatsächlich was ändern kann. Dann kann man den Akademikern für den Denkanstoß sogar ein bisschen dankbar sein. Zwei Klassen und zwei Welten gibt es m.E. nur, wenn man das selber so sehen will, sich selber klein und Andere groß macht. Meiner Meinung nach keine sinnvolle Weltanschauung.

  6. Für den Beitrag danken: Lúthien Tinúviel, Wernert

  7. #4
    Harakirir1
    Gast

    Standard AW: Studiert und nicht studiert ? Zwei Klassen = Zwei Welten ?

    @ Selah, ich kann ihn verstehen, da es teilweise wirklich so ist dass solche Akademiker auch meinen sie wären etwas besseres.

  8. #5
    Registriert Avatar von Perikles
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    Standard AW: Studiert und nicht studiert ? Zwei Klassen = Zwei Welten ?

    Es ist nicht verwunderlich, dass man mal nicht versteht worüber die Studenten so reden, gerade auch, wenn man selbst nicht im Thema ist. Jede Wissenschaft hat dazu einen eigenen Jargon, was es vielleicht für ausstehende wie Kauderwelsch erscheinen lässt. Wenn ich zum Beispiel zwei Ingenieure fachsimpeln höre, verstehe ich auch nur Bahnhof.

    Aber mal zu dem "etwas höheres" sein. Ich denke nicht, dass sich die "Güteklasse" eines Menschen in seiner formalen Bildung ausdrückt. Sicher besitzen viele Studenten und Akademiker ein gewisses Fachwissen, vielleicht auch eine gute Allgemeinbildung, aber das macht sie nicht zu etwas besserem. Ich habe einen guten Freund, der selbst keinen Hochschulabschluss besitzt, aber meiner Meinung nach, der intelligenteste Mensch ist, mit dem ich je persönlich zu tun hatte (Professoren eingeschlossen). Wer Interesse hat, kann Wissen auch auf anderen Wegen erlangen und Weisheit ist z. B. nur begrenzt eine Frage des Wissens. Im Prinzip kochen die meisten Menschen auch nur mit Wasser und wer sich aufgrund seines akademischen Grades für höherwertig hält, zeigt doch letztlich nur, wie dumm er eigentlich ist.
    "Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der bestirnte Himmel über mir, und das moralische Gesetz in mir." (Immanuel Kant - Kritik der praktischen Vernunft)

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