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Thema: Hass, Wut, Angst und Verzweiflung

  1. #1
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    Standard Hass, Wut, Angst und Verzweiflung

    Guten Abend zusammen,

    ich muss mir heute mal etwas von der Seele schreiben. Weiß auch gar nicht wie und wo ich anfangen soll, damit es kein 4 Seiten Roman wird. Erstmal ein paar Fakten. Ich arbeite seit 2 Jahren in einer Drogerie-Kette. 1 Jahr davon als stellv. Leitung unter der 2. Chefin jetzt. Menschlich ist sie ok, aber viel mehr als hallo und tschüß ist da nicht. Macht aber auch nichts, weil wir uns in der Arbeit gut ergänzen. Sie macht den Bürokram, plant die Zahlen, schreibt die Arbeitspläne ect... Und ich kümmer mich um die Groben Sachen im Laden selbst. Soweit so gut. Nur ist sie mir zu ungenau. Macht viele Arbeiten nur wischi waschi. Sie ändert die Pläne 188 mal die Woche, weil sonst die zahlen bezogen auf den Umsatz nicht stimmen. So schlimm war das alles noch nie. Die "alte" leitung hat die Pläne geschrieben mit Sinn und Verstand und so blieben die dann auch den ganzen Monat. Ich muss dazu sagen, dass ich mich mit der Materie auch nur grob auskenne. D.h. ich kann kurzfristig was ändern, aber die Erfahrung in der längeren Planung fehlt mir halt "noch". Jetzt ist es so, dass wir zwar im Dezember Super-Umsätze gemacht haben, die Chefin aber trotzdem Minus-Stunden der Mitarbeiter toleriert hat. Diese Stunden hätten wir aber jetzt dringend gebraucht, weil es ein Maximum von 10 Minusstunden gibt. mehr minusstunden darf ein Mitarbeiter nicht machen. Und sie hat jetzt Urlaub. Direkt die ersten beiden Januarwochen. Genau die Zeit wo soviel scheiß-Arbeit ist. Sämtliche Rückrufe, unendlich viele Preisänderungen, und und und........ Jetzt aber das eigentloche Problem: Der Umsatz ist miserabel. Ist auch klar- der Januar ist immer grottenschlecht, dazu noch der Sturm letzte Woche für Tage. Wenn der Umsatz so schlecht ist, muss ich natürlich die Mitarbeiter nach Hause schicken. Das Problem ist aber, ich habe nicht mehr genug Stunden zum "nach hause" schicken. In den 2 Wochen werde ich alle Zahlen verhauen und alles ist Mist. Dazu sind die Pläne wieder so schlecht durchdacht, dass alles vorne und hinten nicht passt. Ich fühle mich absolut überfordert. SAlle Mitar5beiter haben Ihr Maimum von 10 Minusstunden voll, der Umsatz war so schlecht und damit sieht es für die nächsten Wochen echt übel aus, wenn der Umsatz nicht hoch geht. Ich habe keine AHnung was ich machen soll. Ich glaube mich hat jetzt auch keiner verstanden, aber mich macht das so wütend. Sie hat beschissen geplant, die Stunden im Dezember schon verballert und ich steh jetzt da. Hab sie etra noch gefragt was ich machen soll, wenn der Umsatz unterm Plan liegt. Darauf hatte sie aber keine Antwort und lachte nur: Ach das wird schon nicht passieren"
    Ja und ob! ich wusste es. Jetzt hab ich Angst, dass alles auf mich geschoben wird. Dass ich mächtig Ärger bekomme ect. Kann kaum noch schlafen, hab Durchfall und denke 24 Stunden an den Laden und die Probleme. Was soll ich nur machen??

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  3. #2
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    Standard AW: Hass, Wut, Angst und Verzweiflung

    Zitat Zitat von Tabiti Beitrag anzeigen
    Guten Abend zusammen,

    ich muss mir heute mal etwas von der Seele schreiben. Weiß auch gar nicht wie und wo ich anfangen soll, damit es kein 4 Seiten Roman wird. Erstmal ein paar Fakten. Ich arbeite seit 2 Jahren in einer Drogerie-Kette. 1 Jahr davon als stellv. Leitung unter der 2. Chefin jetzt. Menschlich ist sie ok, aber viel mehr als hallo und tschüß ist da nicht. Macht aber auch nichts, weil wir uns in der Arbeit gut ergänzen. Sie macht den Bürokram, plant die Zahlen, schreibt die Arbeitspläne ect... Und ich kümmer mich um die Groben Sachen im Laden selbst. Soweit so gut. Nur ist sie mir zu ungenau. Macht viele Arbeiten nur wischi waschi. Sie ändert die Pläne 188 mal die Woche, weil sonst die zahlen bezogen auf den Umsatz nicht stimmen. So schlimm war das alles noch nie. Die "alte" leitung hat die Pläne geschrieben mit Sinn und Verstand und so blieben die dann auch den ganzen Monat. Ich muss dazu sagen, dass ich mich mit der Materie auch nur grob auskenne. D.h. ich kann kurzfristig was ändern, aber die Erfahrung in der längeren Planung fehlt mir halt "noch". Jetzt ist es so, dass wir zwar im Dezember Super-Umsätze gemacht haben, die Chefin aber trotzdem Minus-Stunden der Mitarbeiter toleriert hat. Diese Stunden hätten wir aber jetzt dringend gebraucht, weil es ein Maximum von 10 Minusstunden gibt. mehr minusstunden darf ein Mitarbeiter nicht machen. Und sie hat jetzt Urlaub. Direkt die ersten beiden Januarwochen. Genau die Zeit wo soviel scheiß-Arbeit ist. Sämtliche Rückrufe, unendlich viele Preisänderungen, und und und........ Jetzt aber das eigentloche Problem: Der Umsatz ist miserabel. Ist auch klar- der Januar ist immer grottenschlecht, dazu noch der Sturm letzte Woche für Tage. Wenn der Umsatz so schlecht ist, muss ich natürlich die Mitarbeiter nach Hause schicken. Das Problem ist aber, ich habe nicht mehr genug Stunden zum "nach hause" schicken. In den 2 Wochen werde ich alle Zahlen verhauen und alles ist Mist. Dazu sind die Pläne wieder so schlecht durchdacht, dass alles vorne und hinten nicht passt. Ich fühle mich absolut überfordert. SAlle Mitar5beiter haben Ihr Maimum von 10 Minusstunden voll, der Umsatz war so schlecht und damit sieht es für die nächsten Wochen echt übel aus, wenn der Umsatz nicht hoch geht. Ich habe keine AHnung was ich machen soll. Ich glaube mich hat jetzt auch keiner verstanden, aber mich macht das so wütend. Sie hat beschissen geplant, die Stunden im Dezember schon verballert und ich steh jetzt da. Hab sie etra noch gefragt was ich machen soll, wenn der Umsatz unterm Plan liegt. Darauf hatte sie aber keine Antwort und lachte nur: Ach das wird schon nicht passieren"
    Ja und ob! ich wusste es. Jetzt hab ich Angst, dass alles auf mich geschoben wird. Dass ich mächtig Ärger bekomme ect. Kann kaum noch schlafen, hab Durchfall und denke 24 Stunden an den Laden und die Probleme. Was soll ich nur machen??

    Hallo tabiti, oje ich kann dich gut verstehen. Ich bin zwar mom.arbeitslos,aber bin auch verkäuferin
    Kenn den Umsatz Druck und auch das verhalten deiner vorgesetzten. Als Stellvertreter muss man meistens den schmarrn ausbessern, den der andere verbockt hat, Lob kriegt trotzdem meistens der der über dir ist.
    Aber ich denke nicht das das alles auf dich geschoben wird. Da muss schon sie auch herhalten. Das mit den Plänen hat ja sie vermasselt, oder. Und für den Umsatz kannst du nichts. Jänner ist nun mal tote Hose u.auch eben wetterabhängig.
    Ich würde wenn sie vom Urlaub kommt ein offenes Gespräch mit ihr suchen und deinen Standpunkt dalegen.....
    Alles gute

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