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Thema: hat mein leben noch einen sinn?

  1. #1
    ana
    Gast

    Standard hat mein leben noch einen sinn?

    hat mein leben noch einen sinn? ich weiß es nicht...
    dieser text könnte ziemlich lang werden.ihr müsst es euch nicht durchlesen.ich lasse auch ne menge aus.das wird sondt zu lang und ich bin morgen noch am schreiben. das hat mit mir sowieso keinen sinn mehr.es tut mir nur irgendwie bestimmt gut zum abschied mal meine geschichte mitzuteilen und eure reaktionen zu hören... nur wiegesagt, verschwendet eure zeit nicht mit mir, wenn ihr besseres zu tun habt...

    na ja. ich weiß jetzt gar nicht genau wo ich anfangen soll, aber am besten ich stelle mich erstmal vor: also ich heiße jaqueline anamarie und ich komme aus berlin kreuzberg. ich bin 17 jahre alt... und...ja, kurzgesagt ich weiß nicht ob mein leben noch einen sinn hat... na ja,was gebe ich hier an, es hatte noch nie einen...
    also, der ärger fing praktisch an als ich auf die welt kam.gleich hab ich probleme ausgelöst.meine mutter, adelstochter von irgendner schikimiki familie war halt schwanger, mit mir, von einem armen schlucker aus berlin. für meine großeltern so ein "proletarier der neuzeit". tja... meine mutter hatte halt genug vom adelsleben und brannte mit ihm durch, sie heirateten aber nicht. meine großeltern habe ich nie kennengelernt und ich weiß auch nicht wie die heißen. es wurde nie ein wort über die gesagt...
    naja, also kam ich auf die welt. es sollte alles wunderbar werden, wir als kleine familie der "unteren sozialen schicht" hatten eine wohnung und mein vater hatte arbeit. am anfang jedenfalls... bis er seinen job halt verloren hatte. warum weiß ich nicht, da war ich grad 3 jahre... von da an war krise. die wohnung war zu teuer geworden und meine eltern trennten sich(ich lasse hier einiges weg, sonst wird das zu lang). ich musste halt mit meiner mutter mit. das musste eine tolle lage für sie gewesen sein, mit so einem dummen 3jährigen kind unterm arm, kein geld, keine wohnung, keinen partner, kein....,kein...,kein...., KEIN NICHTS. irgendwo musste geld herkommen, also ging sie anschaffen auf dem strich. ich kann mich leise dran erinnern das wir ab und zu bei irgendwelchen verschiedenen männern pennten, halt bei ihren freiern. das ging dann so ein einhalbes jahr ungefehr.
    bis meine mutter ermordet wurde. von wem? keine ahnung,vielleicht war das auch selbstmord, ich weiß praktisch nichts... nur das ich dann ins heim kam weil ich niemanden hatte. ich war so ein dummes kind ohne eltern das keiner haben will war ich. und seit ich mich erinnern kann habe ich das heim gehaßt. ich hasste es.
    mit 10 brach ich das erste mal aus, mit einer aus meinemzimmer, melli. sie hatte auch niemanden. genau so eine wie ich. wos hinging? mitten in die berliner szene. melli kannte so ein paar leute die ständig drogen nahmen. es fing an mit haschisch (und alkohol natürlich schon lange). mit 10 jahren kifften wir halt schon so ofts ging. die vom heim sammelten uns immer mal wieder auf, egal, wir brachen immer wieder aus. wir scheißten auf schule oder den ganzen mist. schlieslich gaben die uns von heim auch auf, wir waren denen egal, wir waren allen egal.
    mit 11 kam halt dann mal son typ an und gab uns den ersten trip - LSD. von da an nahmen wir das halt auch noch. (und noch viele andere sachen aber meistens lsd und hasch und alkohol ohne ende). die vom heim hatten uns auch schon aufgegeben.die sammelten uns immer mal wieder ein aber wir waren eigentlich egal. wir waren allen egal. niemand interessierte sich für uns außer unsere drogen freunde.
    so ging das denn immer weiter bis ich mit 14, ja, genau an meinem 14 geburtstag, da hab ich das erste mal heroin gesnieft. ich wollte halt noch cooler werden. lsd und hasch nahm schon jeder, H nicht. also sniefte ich das zeug halt nur zuerst. hab es von meinen freunden bekommen. bis zu einem gewissen punkt. da H ja echt teuer ist reichte das geld nicht mehr. wir mussten halt an geld. was blieb uns anderes übrig als auf den strich zu gehen?... also schon gingen wir anschaffen. mal aufm autostrich, mal am zoo, mal hier, mal da... mitlerweile war ich schon am drücken. klar, wenn man H snieft drückt man halt auch irgendwann. so ging das dann weiter. so 1 jahr
    irgendein freier dem ich leit tat brachte mich in eine drogenberatungsstelle. ich war total dauwn. mit 15... also war ich da auf entzug. das war also mein neues zuhause. ich musste entziehen. ich wollte ganz tief in mir drin auch. aber wenn du nicht weißt wofür du entziehst geht das auch nicht gut. du musst ein ziel haben. und das hatte ich nicht, also mir war es nicht bewusst. aber ich hatte kein drumrum. so genau kann ich mich auch nicht an die zeit erinnern. so ein jahr war ich da...ungefähr. mit 16 lernte ich phill kennen. er war auch ex-junkey wie ich, gab er jedenfalls vor. aber das stimmte nicht direkt. er kam darüber nicht hinweg.
    aber mir kam das vor als wären wir unschlagbar. ich war kräftiger den je. ich schaffte den entzug. mein phill aber nicht... er viel immer wieder zurück und dann brachte er sich als ich 17 war mit einem messer um. er sagte das er mir nicht mehr schaden will... aber genau das gegenteil erreichte er damit! ich fiel auch zurück, landete wieder aufm strich und auf, na ja, da bin ich immernoch... eigentlich. mir ist das nur egal was die leute über mich denken. ich bin soweso kaputt, kaputter geht es nicht.
    ich nehme jetzt jeden tag heroin. ohne kann ich nicht. auf entzug hab ich keine lust mehr. ich schade denen nur und ich schaffe das auch nicht wieder. ich will sterben. ins himmelstor zu phil und zu gott, der mich bis jetzt übersehen hat. gott soll mich kennenlernen. vielleicht gibt er mir ja eine zweite chance...auch wenn ich die nicht verdient hab.
    dann werde ich da oben im himmel liegen und nichts tun mit phil natürlich. ich hoffe da gibt es kein H.

    wisst ihr was? weil ich diesen text jetzt geschrieben habe weiß ich woh ich hingehöre und zwar zu phill. ich bin unnütz und werde nicht gebraucht. ich glaub ich werde mir einen gramm h holen und dann eine reise machen zu phil und gott in den himmel. was soll der andere scheiß noch?
    dies war also mein abschiedsbrief.

    an meine großeltern wenn dies lesen: ****t euch ihr könnt michg mal
    an meinen vater: wo warst und bist du? ich liebe dich und mama auch das weiß ich
    an meine bekanten:ihr seit was nütze das weiß ich.vor allen ani. ich liebe dich süsse.

    und an alle die noch nie h genommen haben, bitte tut das nie. kifft soviel ihr wollt aber bitte kein heroin. bitte.

    bitte drückt mir die daumen für eine zweite chance. ich will gerne mal ein normales leben ausprobieren das wär toll.

    bye ana

  2. Für den Beitrag dankt: bloodangel

  3. #2
    New
    Gast

    Standard AW: hat mein leben noch einen sinn?

    Meine Reaktion? Was für eine Reaktion erwartest du? Natürlich ist das scheisse was dir passiert ist! Ich kann dich gut verstehen, nicht was du erlebt hast, diese Erfahrungen musste ich nie machen, aber ich kann mir in etwa vorstellen wie du dich fühlen musst. Bist du noch da? Es wird sich doch wohl niemand umbringen, der die Antworten auf seinen Beitrag noch nicht gelesen hat? Ich würde dir gerne etwas sagen, was du hören möchtest, was dir vielleicht helfen könnte. Nicht weil ich das Leben als so wertvoll betrachte, sondern weil jeder der hier reinschreibt wahrscheinlich doch noch etwas Hoffnung hat. Ob dein Leben einen Sinn hatt kannst nur du dir beantworten. Genau wie nur du es in der Hand hast es zu beenden. Vielleicht fragst du dich was überhaupt noch kommen kann? Wenn man soviel Grundlegendes verloren hat, was erwartet einen dann in der Zukunft? Wenn du dir selbst genug bist könntest du weiter an deinem Leben arbeiten, von den Drogen loskommen, Ausbildung, Arbeit, Freunde, Familie?? Vertrauen aufbauen zu den ganzen Dingen die da noch warten. Ich wüsste nicht was ich tun würde wenn ich soviele wichtige Menschen verloren hätte?? Ich glaube egal was du tust, es wird das Richtige sein, denn du hast dich dafür entschieden und solltest dazu stehen. Aber wahrscheinlich können wir uns manchmal nicht eingestehen, dass wir eigentlich doch immer einen Funken Hoffnung in uns tragen.

  4. #3
    ana
    Gast

    Standard AW: hat mein leben noch einen sinn?

    ich bin noch da. noch drauf von meinem letzten druck
    ok ok. aber wofür soll ich ausbildung, arbeit, den ganzen scheiß machen? um zu sterben wenn ich alt bin? dann sterbe ich auch. manche menschen wie du vielleicht sind was nütze. sie helfen andern und bauen was auf, kriegen kinder, arbeit, haus, auto, heirat... aber sie nützten anderen oder wenigstens schaden ihnen nicht. ich schade nur und das will ich nicht. wenigstens nicht schaden. wenn das schon so wäre. nur die freier aufm strich die haben was von mir, ach ja und die dealer. sonst bin ich überflüssig. ich hab mich entschieden. für phil und den himmel. davon könnte mich nur ein wunder zurückholn. mein dad oder melli meine alte freundin, wenn die clean wäre oder wenn wir zusammen entziehen oder
    ach schit was schreibe ich
    ich hab niemand, mich will niemand...
    sag mir bitte wofür wenn du da bis

  5. #4
    ana
    Gast

    Standard AW: hat mein leben noch einen sinn?

    Bitte Sag Mir Wofür
    Verdammt Ich Halt Das Nicht Mehr Aus!!!!!!!!

  6. #5
    New
    Gast

    Standard AW: hat mein leben noch einen sinn?

    So einfach ist das nicht. Deinen Freunden bedeutest du doch sicher auch was? Es ist schwer wenn man nach Dingen bei Anderen sucht. Ich geb meinem Leben auch nur einen Sinn indem ich die Last auf Andere ablade. Hatte noch nie eine Beziehung und dabei wünsche ich mir das so sehr. Das ist unter anderem ein Grund warum ich mein Leben nicht schätze. Ich nehme mich selbst nicht wichtig genug weil ich mit mir nichts anfangen kann. Warum denkst du das ich nützlich bin? Warum denkst du das ich mehr Anspruch auf ein Leben habe als du? Es ist sicherlich falsch Menschen Werte zuzuteilen die von Menschen erschaffen wurde. Jeder gibt sich wohl selbst seinen Wert, was meinst du?

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