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Thema: Tavor-Entzug

  1. #6
    Gast
    Gast

    Standard AW: Tavor-Entzug

    Von Tavor kann man zwar recht schnell abhängig werden, 2-3 Tage halte ich aber für maßlos übertrieben!!!







  2. #7
    celeste
    Gast

    Standard AW: Tavor-Entzug

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Von Tavor kann man zwar recht schnell abhängig werden, 2-3 Tage halte ich aber für maßlos übertrieben!!!
    hallo gast 1091789 ,es kommt natürlich auf die dosis an , ...
    ich spreche aus erfahrung ,ich weiß wie wunderbar alles wird unter tavor ,du bist müde + zu keiner richtigen entscheidung mehr fähig .die welt ist ja doch so einfach + alles wird einem abgenommen (in der klinik).
    hast du erfahrung ???





  3. #8
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    Standard AW: Tavor-Entzug

    Hallo Conny,

    der Entzug von Tavor geht stationär (weil schwere Krampfanfälle möglich sind) mit einer Entgiftungsbehandlung vonstatten. Dabei wird Tavor in kleinen Schritten reduziert. Das kann einige Wochen dauern.

    In der Klinik kann man auch mit medikamentöser Unterstützung die Entzugssymptome lindern.

    Die Zeit danach kann schwierig werden, weil die körperliche Abhängigkeit zwar behandelt wurde, die psychische aber noch da ist.
    Da kommt es darauf an, dass du einen guten Hausarzt hast, der sich nicht "erweichen" lässt, dir ggf. erneut Benzodiazepine oder andere Tranquilizer zu verschreiben (Ärzte leisten häufig durch zu schnelles Verschrieben abhängig machender Substanzen der Sucht Vorschub).

    Bei Tavor kann es zu sogenannten "Rebound-Effekten" kommen: das heißt, dass dein Körper noch reagiert, als wenn du Tavor genommen hättest (obwohl du es nicht mehr getan hast). Da braucht es dann nicht nur gute medizinische, sondern auch gute psychotherapeutische Begleitung.

    Grüße,

    cc
    In uns gibt es etwas, das keinen Namen hat. Und das ist es, was wir wirklich sind.
    (Aus: "Stadt der Blinden" von J. Saramago)

  4. Für den Beitrag danken: Conny1985





  5. #9
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    Standard AW: Tavor-Entzug

    Hallo......

    vielen lieben dank für eure antworten.
    Ich war in der zwischenzeit bei meinem Psychiater. Er hat mir zum Entzug geraten und dad Stationär. Ich gehe ab Juli in die Klinik zur Entgiftung.
    Ohhhh mannn ich habe soo eine Angst. Was wir auf mich zu kommen? Ich habe angst das nicht zu schaffen. Und vielleicht will ich es auch gar nicht. Tavor war immer da und wenn es mir ganz schlecht geht habe ich was für den größten Notfall, damit kann ich dem eine Ende mache....

    ich habe soo anst, vor allem auch vor der Station wo ich hin muss. Das da so viele Alkoholiker sind und es weniger Medi-abhängige gibt.

    Conny
    Eine Stimme,
    die uns vertraut war, schweigt.
    Ein Mensch,
    der immer für uns da war,
    lebt nicht mehr.
    Was uns bleibt sind Liebe,
    Dank und Erinnerung an viele schöne Jahre
    ------
    Du bist nicht tot,
    sondern nur untergegangen wie die Sonne.
    Wir trauern nicht über einen,
    der gestorben ist,
    sondern wie über einen,
    der sich vor uns verborgen hält.
    Nicht unter den Toten suchen wir dich,
    sondern unter den Seligen des Himmels.

    FÜR MEINEN GELIEBTEN OPA!!!!!!!
    ICH WERDE DICH NIE VERGESSEN





  6. #10
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    Standard AW: Tavor-Entzug

    Liebe Conny,

    der Entschluss zur Entgiftung und anschließendem Entzug ist ein mutiger und starker Schritt von dir.
    Vor der eigentlichen Entgiftung brauchst du dich nicht so sehr zu fürchten - du bist ja nicht umsonst in einer Klinik - und es gibt sehr gute Medikamente, die bei einer Entgiftung eingesetzt werden und hilfreich für dich sind.
    Mag sein, dass da mehr alkoholkranke Patienten als medikamentenabhängige Patienten sind, aber es ist so, dass die Unterschiede nicht so sehr groß sind: das Thema ist immer Abhängigkeit und da wirst du auch erleben, dass die Substanz, von der die Leute abhängig sind, keinen großen Unterschied macht.
    Sei dir bewusst, dass deine Mitpatienten eine große Hilfe für dich sein können - genau so, wie du eine große Hilfe für deine Mitpatienten sein kannst.

    Für die Zeit nach der Entgiftung - wo die eigentliche "Arbeit" für dich erst richtig los geht, wünsche ich dir schon jetzt viel Kraft und gute Wegbegleiter!

    Alles liebe,

    cc
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    (Aus: "Stadt der Blinden" von J. Saramago)





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