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Thema: Lyrica-Erfahrungen???

  1. #21
    Lena7
    Gast

    Standard AW: Lyrica-Erfahrungen???

    Ich habe ein Frage. Und zwar nimmt meine Mutter seid ca. 3 Jahren Lyrica.Sie hat es nach einem Bandscheibenvorfall, der operiert wurde, wegen der starken Schmerzen verschrieben bekommen.
    Mittlerweile hat sie große Probleme mit ihrer Neurophatie an der sie seid ein paar Jahren erkrankt ist. Sie kann immer schlechter laufen. Hat starke Probleme das Gleichgewicht zu halten, ist einfach sehr unsicher auf den Beinen. Sie ist darüber sehr verzweifelt, weil sie kaum noch weiß, wie sie sich um das Haus in dem sie mit meinem Vater wohnt, kümmern soll - großer Garten etc.
    Nun hat meine Mutter den Verdacht, das ihre Beschwerden vielleicht mit dem Lyrica zusammen hängen könnten. Hat zufällig jemand von euch nach längerer Einnahme von Lyrica solche Nebenwirkungen wie Unsicherheit beim Laufen oder so was ähnliches gehabt?
    Seid 2-3 Wochen hat sie die Dosis schon ziemlich reduziert, auf Anraten des Arztes, merkt aber noch keinen Unterschied.



    Liebe Grüße

    Lena

  2. #22
    Gast
    Gast

    Standard AW: Lyrica-Erfahrungen???

    Ich nehme seit gestern Lyrica gegen eine Angststörung und soziale Phobie. Nehme anfangs 75mg, soll die Dosis dann nach 3 Tagen auf 150mg morgens steigern. Hoffe sehr, dass es wirkt, habe nämlich 9 Monate in verschiedenen Kliniken und mit immer wieder veränderter Medikation (Cipralex, Paroxetin, Trimipramin etc.) verbracht, und nichts hat geholfen bzw. ich habe zum Teil die Medikamente nicht vertragen und mußte sie deswegen absetzen.
    Freue mich über jeden positiven Bericht zur Wirkung von Lyrica, setze wirklich alle meine Hoffnungen in dieses Medikament. Du sagst, du nimmst Lyrica seit 3 Wochen, in welcher Dosierung hast du angefangen und ab wann hat Lyrica bei dir erste Wirkungen gezeigt?

  3. #23
    Gast
    Gast

    Standard AW: Lyrica-Erfahrungen???

    Zitat Zitat von Lorelai Beitrag anzeigen
    Hi JaneDoe
    hab hier auch vor kurzem nach lyrica-erfahrungen gesucht..
    ich nehm auch lamotrigin und zoloft und seit ein paar wochen lyrica. das gute daran ist auch, dass man das relativ schnell aufdosieren kann (nehm im moment 450 mg). ich nehms hauptsächlich gegen anspannung und hab bisher weder Aggression noch unruhe deshalb verspürt, wie es bei anderen medikamenten als war. und ich weiß aus eigener erfahrung (hab 25 kg zugenommen) wie es ist heißhunger und ähnliches zu haben, aber bis jetzt ist das bei lyrica kein problem...
    es hilft zwar nicht gegen alles, aber ich glaube es ist kein schlechtes medikament; und ich hab fast alle ausprobiert...war ein jahr in der klinik und galt als therapieresistent...
    ich wünsch dir alles gute
    liebe grüße
    Lorelai
    Hallo Lorelai, ich war auch 9 Monate in zwei Kliniken. Wie ist es jetzt bei dir, was genau hat das Lyrica bewirkt? Hattest du auch starke Ängste?

  4. #24
    Gast
    Gast

    Standard AW: Lyrica-Erfahrungen???

    hi ihr alle,
    habe auch schon lange Angststörungen und depressive zustände (aber natürlich nicht immer, das alles tritt immer mal wieder mehr oder weniger auf). ich nehme zurzeit zoloft 100 mg und 45 mg remergil. jetzt nehme ich noch seit drei wochen lyrica:
    ich habe mit zweimal 25 mg angefangen und das hat total bei mir reingehauen. ich stand richtig neben mir, wie bekifft irgendwie, war aber nicht angenehm. hatte wortfindungsstörungrn, kältegefühl am ganzen körper, mein kaliumspiegel im blut ging unter, mal sehn wies jetzt ist...
    aber andererseits, habe aufdosiert auf 2 x 125 mg (soll bis 2 x 150 gehen), gibt es schon auf jeden fall phasen, wo ich richtig entspannt bin und dann auch keine nebenwirkungen habe.
    wenn sich das so bei 300 mg immer einstellen würde, wäre es echt gut. ich, obwohl ich ja viel psychopharmake nehme, reagiere stark auf nebenwirkungen, deshalb das langsame aufdosieren. meine psychiaterin meinte, ich muss erstmall 300 mg nehmen, dann muss sich mein körper an die dosis gewöhnen und dann wird man sehen.
    das medikament ist ja von seiner wirkung her ein kalziummodulator und vermindert die freisetzung von noradrenalin, glutamat und substanz p. für angsterkrankungen schätze ich ist die wirkung auf das noradrenalin verantwortlich.
    ich fand es etwas paradox, weil ja viele psychopharmake gerade auch noradrenalin erhöhen, die bei angstörungen helfen sollen (remergil,trevilor, cymbalta, trizyklische antidepressiva, edronax).
    hab das meiner psychiaterin gesagt, die meinte, man kann das nicht so eins zu eins übersetzen. alle diese medikamente wirken nich auf alle noradrenalinrezeptoren, insofern wirke lyrika unter umständen auf andere oder so.
    aber ok, ich glaube eigentlich es ist wohl zuviel sich mit den ganzen rezeptorprofilen der einzelnen medikamente auseinanderzusetzen.
    die erfahrung ist bei mir, das es nichts nütz, zu sagen das medi ist toll, nehmt das alle. bei dem einen wirkts super, bei dem anderen garnicht.
    ich denke lyrika ist eine versuch wert, aber es kann bei dem einschleichen schon heftig sein, also nehmen, durchhalten (arbeiten kann man da eigentlich nicht beim einschleichen, also ich nicht). und dann schauen wies wirkt. aber finde diese try und error schon ätzend bei den ganzen psychopharmaka, würde die am liebsten alle weglassen, aber dann geht bei mir garnichts...
    ok, hoffe ich konnte euch mit lyrika etwas weiterhelfen, gruß Tim

  5. #25
    Gast
    Gast

    Standard AW: Lyrica-Erfahrungen???

    Hallo zusammen,

    ich nehme jetzt seit genau 1,5 Wochen Lyrica, habe es mittlerweile auf 225 mg (150 mg morgens und 75 mg abends) hochdosiert. Habe in dieser Zeit keine Panikattacke mehr bekommen, die Ängste sind zwar noch vorhanden, aber die körperliche Reaktionen (Zittern, Schweißausbrüche, Herzrasen, Unruhe) sind unterbunden, bin mittlerweile äußerlich relativ ruhig und ausgeglichen. Hoffe, dass mit der Hochdosierung auch die Ängste noch etwas geringer werden.
    Ansonsten hoffe ich, noch mehr Erfahrungsberichte hier lesen zu können!

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