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Thema: Bossing macht mich fertig

  1. #6
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    Standard AW: Bossing macht mich fertig

    Dickes Danke an euch beiden für die mich positiven und aufbauenden Zeilen. Hat mir geholfen.

    Der Chef ist sozusagen auf "Durchreise", er will in der Karriere weiterkommen. Will nur 3 bis 4 Jahren da sein, mit viel Glück könnte schon Halbzeit sein. Ich würde mal sagen das die Chemie nicht stimmt, liegt vllt. an den unterschiedlichen Kulturen, er stammt aus der arabischen Welt, ist Muslim. Wobei man meines Erachtens andere Kulturen aktzeptieren und respektieren soll, also so lebe ich es jedenfalls.

    Ich bin schon auf der Suche nach einem anderen Team oder Abteilung, nur könnte es dumm laufen und ich habe ihn dann nachher wieder als Chef.

    Mit meinem Hausarzt werde ich über die Therapie reden. Aber ganz ehrlich - zu diesem Therapeuten möchte ich nicht mehr. Ich fühle mich dort nicht wohl, und ich glaube das sollte man vor allem bei einem Therapeuten. Und was sich der Therapeut bei meiner Absage denkt kann mit egal sein.







  2. #7
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    Standard AW: Bossing macht mich fertig

    Solche Chefs haben aber im Endeffekt Respekt , wenn man ihnen was entgegen setzt und das eisern.

    Man muss sie konfrontieren und ihnen klar machen, dass man auch wer ist und auf keinen Fall klein beigibt.

    Ich hatte auch so einen Chef, mit dem es am Anfang so war.

    Mit dem hatte ich auch heftigsten Streit.

    Das ging so weit, dass er mich angeschrien hat er könnte mich auch kündigen, wenn er wollte.

    Und ich habe zurückgemault , dass er das ruhig tun kann , wenn er will, dass er aber trotzdem falsch liegt und selber Schuld ist an der Misere und mir nicht in die Schuhe schieben braucht, wenn er Mist baut. Und dass ich nicht auf ihn angewiesen bin.
    Und dass eben falsch falsch ist und es keinem was nützt, wenn ich nur schönes Wetter mache. Zu allerletzt ihm und der Firma.
    Und dass er eigentlich froh sein müsste, wenn er jemand sagt, was er denkt.

    Er hat dann geschrien ich soll sofort sein Büro verlassen und ich habe geantwortet , dass ich das wohl jetzt tue aber selbstverständlich wieder komme, weil das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Und ich kam wieder.

    Das ging eine ganze Weile so und irgendwann hat er es sogar ganz gut gefunden, wollte mich nicht mehr kündigen, hat mir versprochen zu gehen, bevor er seine Launen an mir auslässt und kam selber sehr oft von sich aus und fragte nach meiner Meinung. Irgendwann verwandelte sich das in gegenseitigen Respekt und ich war eine der wenigen in der Firma, die ihm ungeschminkt die Meinung sagen konnte.

    Er war übrigens auch Muslim.

    Und er betrachtete mich am Ende als mindestens gleichwertig.

    Manchmal muss man zäh sein und einen langen Atem haben. Aber es zahlt sich aus.

    Da braucht man aber keine Therapie, sondern einen Sturkopf und gute Nerven.





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