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Thema: Geschichten, Aphorismen und Gedichte, die uns zur Reflexion anregen...

  1. #16
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    Avatar von Kimi Onawa
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    Standard AW: Geschichten, Aphorismen und Gedichte, die uns zur Reflexion anregen...

    Der Ruf der Flöte (Dieter Halbach)

    Und die Flöte ruft nach ihrem Schilfrohr
    Sie sehnt sich zurück zu sich
    und ich rufe nach dem Geliebten
    und die Liebe ruft nach mir

    Doch der Tropfen weiß nichts von der Welle
    Und die Welle weiß nichts vom Meer*
    Und ich weiß fast nichts von mir selber
    Und noch weniger weiß ich von Dir
    Und das Glück weiß nichts von dem Unglück
    und das Unglück weiß nichts vom Glück
    und das Leben weiß nichts vom Sterben
    und das Sterben stirbt ohne Leben
    Doch der Tropfen sehnt sich zur Welle
    und die Welle sehnt sich zum Meer
    und ich sehn mich nach mir selber
    und noch mehr sehne ich mich nach Dir

    Und fragst Du: wer soll ich nun werden?
    Werde die Welle und das Meer
    werde die Flöte und das Schilfrohr
    werde das Leben und das Sterben
    Werde das Unglück und das Glück
    werde das ich und das Du
    und tu’, ja und tu’

    deine ganze Liebe dazu- Allah Hu
    Hu Allah´ah


    * Welle; Schaum, Blase: äußere Form der begrenzten Existenz, die die Tiefe des Ozeans bedeckt; individuelle Existenz, getrenntes Ich
    * Ozean, Meer: das unendliche göttliche Universum

    http://www.rumiprojekt.de/gedichte.html
    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.


    Himmel und Hölle sind keine Orte, sondern Bewusstseinszustände.
    ~Kimi~







  2. #17
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    Noch geschwind leben

    Noch geschwind
    ein paar sehnsüchtige Blicke
    zum Himmel werfen
    und der Unendlichkeit
    tief in die Regenbogenaugen schauen.
    Noch schnell
    das Feuer der Hoffnung entzünden
    und alle Zweifel und Ängste verbrennen.
    Noch geschwind
    die Quellen der Mißverständnisse
    trockenlegen und Wasser
    auf die Mühlen des Verstehens leiten.
    Noch schnell
    alles Überflüssige zum Teufel jagen
    und eine Herde Zärtlichkeit
    abfangen zwischen Herz und Hirn.
    Noch geschwind
    dem Leben ins Genick springen
    mit aller Kraft
    und die Liebe
    unter dem Teppich der Alltäglichkeit
    hervorholen.

    Noch geschwind leben,
    bevor uns die Dunkelheit
    ihren dicken Mantel zuwirft.

    Ernst Ferstl
    Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.

    Meister Eckhart





  3. #18
    Gast-im-Leben
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  4. #19
    Gast-im-Leben
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  5. #20
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    Standard AW: Geschichten, Aphorismen und Gedichte, die uns zur Reflexion anregen...

    Eines Tages kam Thomas Edison von der Schule nach Hause und gab seiner Mutter einen Brief.

    Die Mutter hatte die Augen voller Tränen als sie dem Kind laut vorlas : "Ihr Sohn ist ein Genie. Diese Schule ist zu klein für ihn und hat keine Lehrer, die gut genug sind, ihn zu unterrichten. Bitte unterrichten Sie ihn selbst."

    Viele Jahre nach dem Tod der Mutter, Edison war inzwischen einer der größten Erfinder des Jahrhunderts, stieß er auf den Brief. In ihm stand geschrieben : "Ihr Sohn ist geistig behindert Wir wollen ihn nicht mehr in unserer Schule haben."

    Edison weinte stundenlang und dann schrieb er in sein Tagebuch : "Thomas Alva Edison war ein geistig behindertes Kind. Durch eine heldenhafte Mutter wurde er zum größten Genie des Jahrhunderts."
    "Das ist das Erstaunliche am Leben. Es ist nie so schlimm, dass es nicht noch schimmer kommen könnte."
    unbekannt

    "Zu sagen, man solle nicht traurig sein da es immer einen geben wird, den es schlimmer erwischte, ist so, als würde jemand sagen man solle nicht glücklich sein, da es auch immer einen geben wird, welcher es besser hat."
    unbekannt

    "Du weißt nicht, wie schwer die Last ist, die du nicht trägst."
    aus Zimbabwe





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