• Wie mit Depressionen umgehen

    von Tania Konnerth, Zeit zu leben

    Vielleicht haben Sie jemanden in Ihrer Familie oder in Ihrem Freundeskreis, der häufiger unter Depressionen oder depressiven Verstimmungen leidet? Dann ist es für Sie sicher nicht leicht, damit umzugehen. Oft fühlen wir uns hilflos und wissen gar nicht, was wir tun können. Wir haben Ihnen hier einmal einige Gedanken zusammengetragen, welches Verhalten in einem solchen Fall ratsam ist und was Sie eher nicht tun sollten.

    Ein wichtiger Hinweis vorweg!
    Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass dieser Artikel keine Anleitung zur Heilung von Depressionen ist. Unsere Tipps können eine professionelle therapeutische oder medizinische Behandlung des Betroffenen definitiv nicht ersetzen.

    Uns ist vielmehr daran gelegen, Ihnen als Angehörigen oder Freund ein paar Tipps zu geben, wie Sie sich gegenüber depressiven Menschen verhalten können, weil man sich in dieser Position so hilflos fühlt. Schwere Depressionen gehören in die Behandlung durch einen professionellen Psychologen und / oder Arzt. Nehmen Sie unsere Ausführungen bitte als das was Sie sind: Denkanstöße für Ihr eigenes Verhalten.

    Noch etwas Grundsätzliches
    Sie müssen vor allem wissen, dass eine Depression eine sehr ernste Sache ist. Auch wenn es von außen manchmal nicht leicht nachzuvollziehen ist: Der Betroffene simuliert nicht, sondern leidet wirklich – und das in einem hohen Maß. Auch eine depressive Verstimmung ist für den Betroffenen schlimm. Wann eine "echte" Depression vorliegt und wann eine depressive Verstimmung, vermag wohl ein ausgebildeter Therapeut oder Arzt zu sagen. Letztlich ist das für Sie aber auch unerheblich. Werten und urteilen Sie nicht, sondern akzeptieren Sie, dass der Betroffene leidet und geben Sie ihm oder ihr das Gefühl, da zu sein.

    Sie können nicht allzu viel tun, aber immerhin...
    Viel ist es nicht, was Sie tun können. Wenn Sie selbst kein ausgebildeter Psychologe oder Therapeut sind, sind Ihre Möglichkeiten sehr begrenzt. Oft ist es fast entscheidender, was Sie alles nicht tun sollten, wenngleich es auch ein paar Dinge gibt, die Sie tatsächlich machen können. Lesen Sie im folgenden unsere Tipps dazu:



    Wir haben das, was Sie besser nicht tun sollten, an den Anfang gestellt, weil es fast wichtiger ist, zu beachten womit man die Depression des anderen verstärken kann. In der akuten depressiven Phase können Sie leider oft mehr "nicht tun", als Sie tun können.

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