RSS-Feed anzeigen

This.is.Life

Irgendwo, Irgendwie

von am 17.12.2016 um 12:35 (589 Hits)
Irgendwo, Irgendwie

Ich liebe mein Leben- grenzenlos.
Dennoch finde ich, so ist es manchmal ziemlich viel verlangt... Ich stehe in mitten von Menschen die ich kenne, aber plötzlich erkenne ich mich selbst nicht mehr. Und das eben >all das Gute< nicht einfach so von alleine daher kommt und Sinn macht, hört man sein ganzes Leben, doch ich glaube nicht daran. Wie oft will man denn genau das, was man nicht haben kann? So sehr, das genau das verloren geht, was man eigentlich am allermeisten braucht. Auf einmal ist da diese Kälte, diese Leere in der alles verschwimmt, bis man nichts mehr sehen kann.

Denn...

Ich hab das Gefühl, meine leeren Augen suchen nach dir und dein Anblick wühlt alles in mir auf. Ich will doch gar nicht wissen wo du bist, aber egal an welchem Ort... Irgendetwas in mir ruft nach dir. Du bist wie ein Sturm auf meiner Haut, unvorhergesehen. Das Zittern in meiner Stimme.
Ich weiß nicht mehr wie es angefangen hat und wie es nun wieder aufhören soll. Mein Herz explodiert und mein Kopf rennt davon.
Die Art wie du läufst hält mich irgendwie vom Laufen ab, denn es sieht so leicht aus, wie du durch die Gegend gehst. Deine Art wie du erzählst hält mich irgendwie vom Reden ab, irgendwie kann ich nur schweigen und höre dir aufmerksam zu. Vielleicht scheint es so leicht, einfach aufzuhören damit... Aber versuche ich es, so spüre ich mein Herz, wie es bebt.
Innerlich schieße ich ein Polaroid von dir und pin es mir in meine Gedanken, klammere mich an diesen Moment und friere die Sekunden ein.
Ich weiß, sie rennen mir weg.

Denn...

Es fühlt sich so zerissen an, wenn man weint, doch dieses Gefühl nicht mehr ertragen kann. Und all das, es tut mir so weh, denn es wird das alles niemals geben. Dabei will ich doch nur, dass du weißt... Ich wollte das alles selber nicht erleben. Ich habe mir das so nicht ausgesucht, nichts ist mehr genauso gut. Und all das, es tut mir so weh, denn es wird das alles niemals geben.
So lerne ich irgendwo, irgendwie- wie tief es gehen kann- und wie man sich darin verliert.
So frage ich mich voller Hoffnung, ob es dir irgendwo-irgendwie gut geht.
Dabei gerät meine Hand über die Schwelle, wobei ich sie mir an meiner eigenen Hoffnung so sehr verbrenne.

Denn...

In meinen Augen sieht die Stadt in ihrer ganzen Armut so reich aus, wenn du als Hauptdarstellerin in der Kulisse stehst.

Aktualisiert: 17.12.2016 um 21:30 von This.is.Life

Kategorien
Kategorielos

Trackbacks