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Thema: Ich weiß nicht, was ich machen soll :(

  1. #1
    Gast
    Gast

    Standard Ich weiß nicht, was ich machen soll :(

    Hallo ihr Lieben,

    momentan wächst mir einfach alles über den Kopf, ich kann grad nicht mehr!
    Ich habe schon seit langem Depressionen und bin auch in psychologischer Behandlung (wobei ich nicht weiß, ob 1x im Monat bei einer Psychologin wirklich als Behandlung gelten kann). Tabletten nehme ich seit März keine mehr (will ich auch nicht, es muss ja auch ohne gehen).

    Mal geht es mir recht gut und dann wieder unglaublich schlecht.
    Seit ich wieder im Büro arbeite, ist es schlimmer geworden.
    (Ich habe 2003 Industriekauffrau gelernt, bis 2010 im Büro als Sachbearbeiterin gearbeitet und von 2010-2012 Kinderpflegerin gelernt)
    Als KP ist man leider seeeeehr gefordert und verdient so gut wie nichts. Ich könnte in diesem Bereich auch weitermachen zur Erzieherin, das dauert aber wieder 3 Jahre und ich bin immerhin schon 25 (zu Beginn der Erzieher-Ausbildung wäre ich dann 26).
    Während der Ausbildung und auch, als ich eine Zeit lang im KiGa gearbeitet habe, ging es mir etwas besser (zu der Zeit nahm ich aber auch noch Tabletten).
    Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, ob ich das alles überhaupt will. Ich weiß in der Hinsicht eigentlich gar nichts mehr.
    Im Büro habe ich im Dezember 2012 wieder mit 40 Stunden angefangen, das habe ich nicht ausgehalten und habe auf 35 Stunden reduziert. Damit geht es zwar ein klein wenig besser, ist aber keine Dauerlösung, da ich mit dem Gehalt nicht selbstständig leben kann (ist jetzt aber genauso viel, wie im KiGA bei 40 Stunden)
    Ich weiß aber auch nicht, ob ich mich woanders im Büro bewerben soll bzw. will.
    Seit ich jedenfalls wieder im Büro bin, habe ich schon 3 Nervenzusammenbrüche gehabt. In der letzten Zeit (da kommen auch noch private Probleme hinzu) hatte ich einen unerklärlichen Hautausschlag, wird mir ständig übel, ich fühle mich schlapp und müde und könnte bei jeder Kleinigkeit einfach nur durchdrehen.
    Ich reisse mich ständig zusammen um noch einigermaßen normal zu bleiben. Eigentlich könnte ich auch jetzt gerade schreien und würde am Liebsten alles hinwerfen und mich verkrümeln.

    Mir wurde auch schon von Freunden geraten, so eine psychosomatische Kur zu machen.
    Aber wenn ich das mache, dann bin ich definitiv meinen Job los bzw. wird mein Chef nach Gründen suchen, um mich permanent fertig zu machen.
    Das hat er schon bei Kollegen gemacht, die wirklich krank waren (Tumor im Kopf, usw.).
    Dann kann ich mich mit dem Arbeitsamt herumschlagen und habe überhaupt kein Geld!
    Ich könnte gerade wirklich einfach nur durchdrehen! Fühle mich auch einfach nur dumm und nutzlos, das heißt, ich traue mir eigentlich auch gar nicht zu, dass ich überhaupt irgendetwas anderes machen kann außer meinem jetztigen Job, aber auch nur in der Firma (Dort war ich bereits vor der Ausbildung zur Kinderpflegerin). Ich kann das ja eh alles nicht, selbst jetzt mache ich viele Fehler weil ich einfach unkonzentriert bin. Ist das denn überhaupt normal??

    Naja, jetzt habe ich euch hier einen ewig langen und total wirren Text gegeben *sorry*
    Aber danke schonmal an alle, die das hier wirklich bis zum Schluss lesen und vielleicht auch noch antworten.
    VLG

  2. #2
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    Standard AW: Ich weiß nicht, was ich machen soll :(

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Lieben,

    momentan wächst mir einfach alles über den Kopf, ich kann grad nicht mehr!
    Ich habe schon seit langem Depressionen und bin auch in psychologischer Behandlung (wobei ich nicht weiß, ob 1x im Monat bei einer Psychologin wirklich als Behandlung gelten kann). Tabletten nehme ich seit März keine mehr (will ich auch nicht, es muss ja auch ohne gehen).
    Hallo Gast,

    was vermutest Du als Hauptauslöser Deiner ersten Depressionsphase?

    Mal geht es mir recht gut und dann wieder unglaublich schlecht.
    Seit ich wieder im Büro arbeite, ist es schlimmer geworden.
    (Ich habe 2003 Industriekauffrau gelernt, bis 2010 im Büro als Sachbearbeiterin gearbeitet und von 2010-2012 Kinderpflegerin gelernt)
    Als KP ist man leider seeeeehr gefordert und verdient so gut wie nichts. Ich könnte in diesem Bereich auch weitermachen zur Erzieherin, das dauert aber wieder 3 Jahre und ich bin immerhin schon 25 (zu Beginn der Erzieher-Ausbildung wäre ich dann 26).
    Während der Ausbildung und auch, als ich eine Zeit lang im KiGa gearbeitet habe, ging es mir etwas besser (zu der Zeit nahm ich aber auch noch Tabletten).
    Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, ob ich das alles überhaupt will.
    Du willst es nicht. Denn sonst würde ja nicht dieses "Ich weiß nicht" ausgesprochen, sondern: "Ich will ..."
    Ich weiß in der Hinsicht eigentlich gar nichts mehr.
    Im Büro habe ich im Dezember 2012 wieder mit 40 Stunden angefangen, das habe ich nicht ausgehalten und habe auf 35 Stunden reduziert. Damit geht es zwar ein klein wenig besser, ist aber keine Dauerlösung, da ich mit dem Gehalt nicht selbstständig leben kann (ist jetzt aber genauso viel, wie im KiGA bei 40 Stunden)
    Ich weiß aber auch nicht, ob ich mich woanders im Büro bewerben soll bzw. will.
    Seit ich jedenfalls wieder im Büro bin, habe ich schon 3 Nervenzusammenbrüche gehabt.
    Fortgesetztes Handeln gegen den eigenen Willen, längerfristig gesehen meist mit vielseitigen Folgen - physisch und psychisch. ==>
    In der letzten Zeit (da kommen auch noch private Probleme hinzu) hatte ich einen unerklärlichen Hautausschlag, wird mir ständig übel, ich fühle mich schlapp und müde und könnte bei jeder Kleinigkeit einfach nur durchdrehen.
    Ich reisse mich ständig zusammen um noch einigermaßen normal zu bleiben. Eigentlich könnte ich auch jetzt gerade schreien und würde am Liebsten alles hinwerfen und mich verkrümeln.
    Du brauchst Zeit für Dich selbst, lebst ja nur noch für Befehlsausführungen und für Andere. Zeit zum ausgiebigen Innehalten. Nimm sie Dir. Sonst gibt sie Dir Dein Körper, zB mittels Nervenzusammenbruch, Kreislaufkollaps, Herzkasperl oder ähnlichem.

    Was würdest Du denn nächste Woche liebend gern tun, wenn Du "könntest" - es zuließest? Schreib Dir das evtl. auf, ungeachtet finanzieller Gegebenheiten und ohne Gedankenzensur. Lass also Träume zu. Such Dir daraus was raus, das realisierbar, und tu Dir was Gutes.
    Mir wurde auch schon von Freunden geraten, so eine psychosomatische Kur zu machen.
    Aber wenn ich das mache, dann bin ich definitiv meinen Job los bzw. wird mein Chef nach Gründen suchen, um mich permanent fertig zu machen.
    Und für so einen Typen arbeitest Du, opferst Dich auf und sorgst mit Deiner dumpingentlohnten Arbeitskraft dafür, dass sein Geldbeutel dick und dicker wird.

    Das hat er schon bei Kollegen gemacht, die wirklich krank waren (Tumor im Kopf, usw.)
    .
    Dann kann ich mich mit dem Arbeitsamt herumschlagen und habe überhaupt kein Geld!
    Ich könnte gerade wirklich einfach nur durchdrehen! Fühle mich auch einfach nur dumm und nutzlos, das heißt, ich traue mir eigentlich auch gar nicht zu, dass ich überhaupt irgendetwas anderes machen kann außer meinem jetztigen Job, aber auch nur in der Firma (Dort war ich bereits vor der Ausbildung zur Kinderpflegerin). Ich kann das ja eh alles nicht, selbst jetzt mache ich viele Fehler weil ich einfach unkonzentriert bin. Ist das denn überhaupt normal??

    Naja, jetzt habe ich euch hier einen ewig langen und total wirren Text gegeben *sorry*
    Aber danke schonmal an alle, die das hier wirklich bis zum Schluss lesen und vielleicht auch noch antworten.
    VLG
    In welchem Bereich liegen denn Deine tief innen vergrabenen Interessen und Stärken? Schaufle sie frei, baue sie auf/aus, und ...
    [x] Geh zum Arzt
    [ ] Mach 'ne Therapie
    [x] Kopf hoch, das wird schon wieder
    [ ] Ruf' die Polizei

  3. #3
    Gast
    Gast

    Standard AW: Ich weiß nicht, was ich machen soll :(

    Hallo Pierre-Adrian,

    vielen Dank für Deine Antwort ^^
    Hab mich echt gefreut, dass tatsächlich jemand geantwortet hat

    Also als Hauptauslöser für meine erste Depressionsphase war wohl meine extreme Schüchternheit und die damit verbundene Einsamkeit.
    Ich hatte kaum Freunde (um genau zu sein damals nur eine), mit mir wollte auch niemand wirklich was zu tun haben. Ich war ja langweilig.
    In meiner Ausbildung hat mir dann auch mal eine andere Azubine gesagt, ich sei nicht normal, da ich mit 16 noch nie einen Partner hatte und auch nicht jedes Wochenende beim Feiern war (mags halt etwas ruhiger).
    Naja und diese Art von Ablehnung habe ich immer wieder erfahren.
    Dann haben sich noch meine Eltern getrennt (da war ich 17), mein Vater hat ziemlich Psychoterror betrieben und ich musste als Zuhörer und Vermittler herhalten.
    Ich denke mal, dass das alles zusammen dann irgendwann dazu geführt hat.
    Ich habe auch ziemlich hohe Ansprüche an mich selbst. Ich fühle mich ständig unperfekt und minderwertig.
    Mein Ex-Freund (ja, irgendwann habe ich dann etwas meine Schüchternheit ablegen können und hab einen Freund bekommen und sogar ein paar (3) Freundinnen) hat dann gerade zum Ende hin auch immer an mir rumgemäkelt (zugenommen, zu langweilig, depressiv...).

    Naja, was meinen Arbeitgeben angeht, so wird es wohl wirklich nicht schaden, wenn ich mich erst mal um mich kümmere und ich dadurch dann eben gezwungen bin, mir eine andere Arbeit zu suchen.
    Also momentan habe ich eh viel zu viel Angst, den Anforderungen in anderen Firmen oder auch im Kindergarten, nicht gewachsen zu sein. Ich habe eher das Gefühl, dass ich das alles sowieso nicht kann.

    Auch im privaten Bereich brauche ich wohl eher Abstand von allem.
    Auch wenn die paar Freundinnen, die ich habe wirklich supertoll sind, sie hören mir zu und versuchen mich wieder aufzubauen, aber trotzdem.
    Ich drehe mich gerade nur noch im Kreis, weil ich nie weiß, was ich wirklich will und ich aber auch keine Ruhe bekomme, um mir darüber Gedanken zu machen und zu einer Lösung zu finden.
    Es ist alles in mir wie blockiert. Ich bin allgemein irgendwie gerade wie tot. Außer Angst und Traurigkeit fühle ich gerade nichts mehr.

    Momentan will ich halt am liebsten einfach nur weg von allem! Irgendwohin, wo ich Ruhe habe und nichts und niemand hier aus meinem Umfeld da ist. Wo ich vielleicht einfach wieder zu mir selbst finden kann. Wo ich mal eine Zeit lang keine Verpflichtungen habe sondern mich wirklich nur um mich kümmern kann.
    Ist das etwa egoistisch? So komme ich mir nämlich gerade vor, wenn ich das hier so schreibe und lese

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